
Sozialer Trainingskurs
SPURWECHEL
für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende
Neue Chancen. Neue Entscheidungen.
Eigene Verhaltensmuster verstehen, Verantwortung übernehmen und neue Perspektiven für die Zukunft entwickeln.
Wenn alte Muster den Weg bestimmen
Jugendliche geraten aus unterschiedlichen Gründen mit dem Gesetz in Konflikt. Hinter impulsivem oder grenzüberschreitendem Verhalten stehen häufig belastende Erfahrungen, emotionale Schwierigkeiten oder ungünstige Bewältigungsstrategien. Ziel dieser Gruppe ist es, die Hintergründe des eigenen Verhaltens besser zu verstehen, Verantwortung zu übernehmen und neue Handlungsmöglichkeiten für Schule, Ausbildung, Familie und Alltag zu entwickeln.
Nächster Start der Gruppe: 05.10.2026

Für wen ist diese Gruppe?
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Diese Gruppe richtet sich an Jugendliche, die ihr Verhalten reflektieren, ihre Impulskontrolle stärken und neue Perspektiven für ein verantwortungsbewusstes Leben entwickeln möchten.
Diese Gruppe könnte passend sein, wenn ...
- du Schwierigkeiten hast, deine Gefühle oder Impulse zu kontrollieren.
- du immer wieder in Konflikte gerätst.
- du dein Verhalten besser verstehen möchtest.
- du Verantwortung für deine Zukunft übernehmen möchtest.
- du neue Strategien für schwierige Situationen entwickeln möchtest.
Woran arbeiten wir?
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Verantwortungsübernahme
Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und dessen Folgen, ohne Beschämung oder pauschale Etikettierung.
Selbstreflexion
Erkennen persönlicher Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster.
Emotionsregulation
Frühzeitiges Wahrnehmen von Anspannung, Wut, Kränkung, Angst und Überforderung sowie Entwicklung geeigneter Regulationsstrategien.
Impulskontrolle
Unterbrechung automatisierter Reaktionen und Entwicklung eines größeren Handlungsspielraums.
Empathie und Perspektivübernahme
Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des eigenen Handelns auf andere Menschen.
Konfliktkompetenz
Entwicklung gewaltfreier und sozial angemessener Möglichkeiten zur Lösung von Konflikten.
Umgang mit Gruppendruck
Erkennen problematischer Peer-Dynamiken und Stärkung eigenständiger Entscheidungen.
Sucht- und Risikokompetenz
Reflexion des Zusammenhangs zwischen Alkohol, Drogen, Risikoverhalten und Straffälligkeit.
Ressourcen und Selbstwirksamkeit
Erkennen eigener Fähigkeiten, Schutzfaktoren und positiver Entwicklungsmöglichkeiten.
Rückfallprävention
Identifikation persönlicher Risikosituationen, Warnsignale und individueller Strategien zur Vermeidung erneuter Straffälligkeit.
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So läuft die Gruppe ab
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10 Termine
90 Minuten
Kleine Gruppe
Vertraulicher und wertschätzender Rahmen
Psychoedukation
Praktische Übungen
Austausch und Reflexion
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Das nehmen die Jugendlichen mit
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Mehr Selbstkontrolle
Besseren Umgang mit Konflikten
Mehr Verantwortungsbewusstsein
Mehr Selbstvertrauen
Neue Bewältigungsstrategien
Konkrete Perspektiven für Schule, Ausbildung und Alltag

Themen der 10 Sitzungen
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① Ankommen und Verantwortung
Gruppenregeln, Motivation, persönliche Ziele und erste Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten.
② Meine Geschichte und meine Muster
Biografische Einflussfaktoren, Lernerfahrungen, Belastungen und persönliche Risiko- und Schutzfaktoren.
③ Denken – Fühlen – Handeln
Zusammenhang zwischen Gedanken, Emotionen, körperlichen Reaktionen und Verhalten.
④ Emotionen verstehen und regulieren
Umgang mit Wut, Kränkung, Angst, Frustration und Überforderung.
⑤ Impulse kontrollieren
Frühwarnzeichen erkennen, Stop-Techniken und alternative Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
⑥ Konflikte, Aggression und Gewalt
Konfliktdynamiken verstehen und alternative Konfliktlösungsstrategien erarbeiten.
⑦ Empathie, Perspektivübernahme und Folgen des eigenen Handelns
Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf andere erkennen und Verantwortung übernehmen.
⑧ Freunde, Gruppendruck und Zugehörigkeit
Einfluss von Peers, Loyalität, Anerkennung, Grenzen und eigenständige Entscheidungen.
⑨ Sucht, Konsum und Risikoverhalten
Alkohol, Drogen und andere problematische Verhaltensweisen als mögliche Verstärker von Risikosituationen.
⑩ Rückfallprävention und Zukunft
Persönliche Risikosituationen und Warnsignale erkennen, individuelle Handlungspläne entwickeln sowie Ressourcen und Zukunftsperspektiven stärken.
Je nach Gruppenkonstellation können ergänzend
folgende Themen behandelt werden:
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Gewaltprävention
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Umgang mit Aggression und Wut
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Opferperspektive und Empathieförderung
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Medien- und Cyberkriminalität
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Alkohol- und Drogenkonsum
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Risikoverhalten und Gruppendruck
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Familie, Bindung und Beziehungsgestaltung
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Schule, Ausbildung und berufliche Perspektiven
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Verantwortungsübernahme und Wiedergutmachung
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Individuelle Rückfallprävention

Hinter auffölligen Verhalten stehen oft Erfahrungen, Gefühle und Bedürfnisse, die verstanden werden möchten
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Wer versteht, warum er wie handelt, gewinnt die Freiheit, anders zu handeln.

Sind Sie unsicher, ob diese Gruppe passend ist?
In einem unverbindlichen Erstgespräch mit dem Jugendlichen und – je nach Alter und Situation – den Sorgeberechtigten besprechen wir gemeinsam, ob dieses Gruppenangebot geeignet ist.
🔵 Erstgespräch vereinbaren