
STRAFFREI
Psychologisch fundiertes Gruppenprogramm zur Delinquenz- und Rückfallprävention
Verantwortung übernehmen. Neue Perspektiven entwickeln.
Eigene Verhaltensmuster verstehen, persönliche Verantwortung stärken und langfristige Veränderungen für ein selbstbestimmtes Leben entwickeln.
Wenn Veränderung mehr bedeutet als nur straffrei zu bleiben
Straffälliges Verhalten entsteht selten aus einem einzelnen Ereignis. Häufig spielen individuelle Lebensgeschichten, belastende Erfahrungen, emotionale Schwierigkeiten oder ungünstige Bewältigungsstrategien eine Rolle. Diese Gruppe bietet einen geschützten Rahmen, um das eigene Verhalten zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen und neue Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu entwickeln.
Nächster Start der Gruppe: 07.10.2026

Für wen ist diese Gruppe?
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Diese Gruppe richtet sich an Erwachsene, die ihr Verhalten reflektieren, persönliche Verantwortung übernehmen und das Risiko erneuter Straffälligkeit nachhaltig reduzieren möchten.
Diese Gruppe könnte passend für Sie sein, wenn Sie …
- Ihr eigenes Verhalten besser verstehen möchten.
- wiederkehrende Konflikt- oder Verhaltensmuster verändern möchten.
- Ihre Impuls- und Emotionsregulation stärken möchten.
- Verantwortung für Ihre Entscheidungen übernehmen möchten.
- langfristig ein straffreies und selbstbestimmtes Leben anstreben.
Woran arbeiten wir?
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Verantwortungsübernahme
Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und dessen Konsequenzen sowie Reduzierung von Bagatellisierung, Externalisierung und Verantwortungsverschiebung.
Individuelle Delikt- und Verhaltensanalyse
Erkennen persönlicher Bedingungen und Abläufe, die zu problematischem bzw. strafbarem Verhalten beitragen können.
Emotionsregulation
Frühzeitiges Wahrnehmen und Regulieren von Wut, Kränkung, Frustration, Angst, Stress und Überforderung.
Impulskontrolle
Erkennen individueller Warnzeichen und Unterbrechen automatisierter Verhaltensketten.
Perspektivübernahme und Empathie
Reflexion der Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf andere Menschen.
Konfliktkompetenz
Entwicklung angemessener Strategien zur Bewältigung zwischenmenschlicher Konflikte.
Sucht- und Risikokompetenz
Reflexion möglicher Zusammenhänge zwischen Alkohol, Drogen, anderen problematischen Verhaltensweisen und Straffälligkeit.
Ressourcen und soziale Stabilisierung
Stärkung persönlicher Schutzfaktoren und stabilisierender Lebensbereiche.
Rückfallprävention
Entwicklung eines individuellen Risiko- und Rückfallpräventionsplans.
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So läuft die Gruppe ab
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10 Termine
90 Minuten
Kleine Gruppe
Geschützter und wertschätzender Rahmen
Psychoedukation
Praktische Übungen
Reflexion und Austausch
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Das nehmen Sie mit
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Mehr Selbstkontrolle
Einen konstruktiven Umgang mit Konflikten
Mehr Verantwortungsbewusstsein
Verbesserte Emotionsregulation
Konkrete Strategien zur Rückfallprävention
Neue Perspektiven für Alltag, Beruf und Beziehungen

Themen der 10 Sitzungen
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① Verantwortung und Veränderungsmotivation
Auseinandersetzung mit dem bisherigen Verhalten, Motivation und persönliche Veränderungsziele.
② Mein Verhalten verstehen
Biografische Faktoren, Lernerfahrungen sowie persönliche Risiko- und Schutzfaktoren.
③ Denken – Fühlen – Handeln
Erkennen individueller Denk-, Bewertungs- und Verhaltensmuster.
④ Emotionen und Selbstregulation
Umgang mit Wut, Kränkung, Stress, Angst, Frustration und Überforderung.
⑤ Impulskontrolle und Risikosituationen
Warnsignale erkennen, Verhaltensketten unterbrechen und Handlungsalternativen entwickeln.
⑥ Konflikte, Aggression und Grenzen
Eigene Konfliktmuster verstehen und alternative Konfliktlösungsstrategien entwickeln.
⑦ Verantwortung, Empathie und Perspektivübernahme
Folgen des eigenen Handelns erkennen und Perspektiven anderer berücksichtigen.
⑧ Beziehungen und soziales Umfeld
Einfluss von Partnerschaften, Familie, Freundschaften, Milieu und sozialem Umfeld auf Verhalten und Stabilität.
⑨ Sucht, Konsum und Risikoverhalten
Zusammenhänge zwischen Alkohol, Drogen, Verhaltenssüchten, Risikoverhalten und Straffälligkeit.
⑩ Rückfallprävention und straffreie Zukunft
Persönliches Risikoprofil, Frühwarnzeichen, Schutzfaktoren, Notfallstrategien und konkrete Zukunftsplanung.
Je nach Gruppenkonstellation können ergänzend
folgende Themen behandelt werden:
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Gewaltprävention
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Aggressions- und Ärgermanagement
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Deliktspezifische Risikofaktoren
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Verantwortung gegenüber Betroffenen und Angehörigen
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Empathieförderung und Perspektivwechsel
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Umgang mit Sucht und Suchtdruck
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Soziale Kompetenzen und Kommunikation
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Partnerschaft, Familie und Bindung
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Berufliche und soziale Wiedereingliederung
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Individuelle Rückfallpräventions- und Krisenpläne

Nicht das Fehlverhalten definiert den Menschen,
sondern die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen.

Sind Sie unsicher, ob diese Gruppe zu Ihnen passt?
In einem unverbindlichen Erstgespräch besprechen wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation und klären, ob dieses Gruppenangebot für Sie geeignet ist.
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